Unglaube ist keine Erkenntnis der Wahrheit
Sie sagen mit voller Überzeugung: Es gibt keinen Gott. Warum dich das erschüttert und warum gerade du sie verstehen kannst.
Markus 9,24

Sie stehen da mit vollster Überzeugung und sagen: „Es gibt keinen Gott.“
Und etwas in dir zuckt zusammen. Wie können sie so sicher sein? Woher nehmen sie diese Gewissheit? Und warum erschüttert sie dich so?
Selbst du
Halt einen Moment inne. Und sieh dich selbst an.
Ich habe Gott erlebt. Er hat mir geantwortet. Er hat mir geholfen. Ich habe seine Liebe erfahren, nicht als Gedanke, sondern als Wirklichkeit.
Und trotzdem gibt es Minuten, in denen ich zweifle.
Wenn selbst der zweifelt, der Gott begegnet ist, wie schwer muss es dann für einen Menschen sein, der diese Begegnung nie hatte?
„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“
Markus 9,24
Dieser Schrei eines verzweifelten Vaters steht mitten im Evangelium. Glaube und Zweifel wohnen oft im selben Herzen. Das ist keine Schande. Es ist ehrlich.
Ein Herz, das sich in der Welt verlor
Viele, die heute sagen, es gebe keinen Gott, haben einmal versucht zu glauben. Doch ihr Herz hat sich auf dem Weg in der Welt verloren. Was übrig blieb, war der Wunsch, ein eigenes Reich zu bauen. Eines, in dem niemand über ihnen steht.
Ihr Unglaube ist keine Erkenntnis der Wahrheit. Er ist ein Nichtwissen, das sich als Wahrheit verkleidet hat. Sie wissen es nicht. Aber sie überdecken dieses Nichtwissen mit dem Wort „Wahrheit“.
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“
Matthäus 6,33
Verstehst du jetzt, warum sie nicht glauben? Nicht, weil sie mehr gesehen hätten als du. Sondern weil sie etwas nicht gesehen haben, das du gesehen hast.
Glaube, was du erlebst
Darum lass dich von lauten Stimmen nicht erschüttern. Überzeugung ist noch kein Beweis. Lautstärke ist noch keine Wahrheit.
Glaube, was du siehst. Was du erlebst. Und nicht, was du hörst.
„Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!“
Psalm 34,9
Gott lässt sich nicht erstreiten. Er lässt sich erfahren. Und wer ihn einmal erfahren hat, muss niemandem mehr beweisen, dass es ihn gibt. Er muss nur treu bleiben an dem, was er erlebt hat.
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu „Unglaube ist keine Erkenntnis der Wahrheit“
Warum glauben viele Menschen nicht an Gott?
Oft nicht, weil sie mehr gesehen hätten, sondern weil sie etwas nicht erlebt haben. Viele haben einmal versucht zu glauben, doch ihr Herz hat sich in der Welt verloren, und sie wollen ein eigenes Reich bauen. Ihr Unglaube ist ein Nichtwissen, das sich als Wahrheit verkleidet.
Ist Zweifel am Glauben schlimm?
Nein. Auch wer Gott erlebt hat, zweifelt manchmal. Das ist ehrlich, keine Schande. Im Evangelium schreit ein Vater: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24) Glaube und Zweifel wohnen oft im selben Herzen.
Wie kann man Gott erfahren?
Gott lässt sich nicht erstreiten, er lässt sich erfahren. Glaube, was du siehst und erlebst, nicht, was du hörst. „Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!“ (Psalm 34,9)

